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Sozial engagiert: 3 CSR-Beispiele aus der Praxis

Vielen Unternehmen fehlen die Ressourcen, um als gute CSR-Beispiele voranzugehen. Hier sind drei Tipps für zeit- und kostensparende Maßnahmen mit Blick auf soziales Engagement.

Vielen Unternehmen fehlen die Ressourcen, um als gute CSR-Beispiele voranzugehen. Hier sind drei Tipps für zeit- und kostensparende Maßnahmen mit Blick auf soziales Engagement.

Spätestens sobald das Jahresende naht, stehen Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit wieder weit oben auf den Unternehmensplänen. Kein Wunder: in der bald größten Arbeitnehmergruppe – also unter Millenials – werden solche Themen immer wichtiger, so auch bei der Arbeitgeberwahl. Der Anspruch, als soziales Unternehmen aufzutreten, birgt neben Herausforderungen auch viele Chancen. Und einfach umgesetzte CSR-Beispiele gibt es zuhauf.

Das wachsende soziale Engagement geht Hand in Hand mit technologischen wie gesellschaftlichen Fortschritten, die es ermöglichen. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen oder sozialen Veranstaltungsreihen fördern Unternehmen beispielsweise das Engagement ihrer Mitarbeiter. Win-win-Situationen und Wow-Effekte schaffen Firmen mit diesen drei CSR-Beispielen:

1.   Kompetenz spenden

Im Juni 2018 hat die erste „IHK Nachtschicht“ in München stattgefunden. Text100 war Teil eines der sechs teilnehmenden Kreativteams und unterstützte den sculpture network e.V., eine Nonprofit-Organisation, die sich allen Akteuren dreidimensionaler Kunst widmet, in Form einer achtstündigen Kompetenzspende. Zwischen zwei Arbeitstagen – also von 18:00 bis 02:00 Uhr des Folgetags – entstand so die Kommunikationsidee für die internationale Veranstaltung „Start ’19“.

„Uns ist klar geworden, du kannst nicht nebenher PR machen“ – Gerhard Feigl, sculpture network

Das Projekt beinhaltet Kunstthemen aus knapp zwei Dutzend Ländern, die Veranstaltungsorte sind virtuell vernetzt. Eine Herausforderung war, sowohl lokale als auch globale integrierte Maßnahmen zu treffen. „Durch die Nachtschicht haben wir viel Zeit gewonnen“, sagte Gerhard Feigl, Managing Director von sculpture network, während des Reviews mit uns. „Die Idee, die das Kreativteam mit uns erarbeitet hat, ist sehr unique. Mit ihr ist die Veranstaltungsreihe ‚Start‘ nun viel bunter geworden.“ Zudem motivieren die professionellen Impulse aus der Nachtschicht bis heute Gerhard Feigls Team und inspirieren zu neuen Herangehensweisen in Sachen Kreativität und Vernetzung. Ihm wäre eine kürzere, dafür um einen Preview- und Review-Termin mit dem Team ergänzte „Nachtschicht“ allerdings lieber.

2.   Video für den guten Zweck

Um dem unternehmenseigenen Ressourcenmangel für CSR-Kampagnen entgegenzuwirken, übernehmen Dienstleister vielerorts mithilfe digitaler Plattformen sowohl Backend als auch Organisation einer CSR-Aktion. Sie verschaffen Unternehmen Zeit für die Inhalte und das Funding. Auf Goodplay etwa lässt sich ein Wahlprojekt per Video fördern: Je mehr Ansichten dieses erhält, desto mehr spenden die Förderinnen und Förderer. Das Publikum treibt den Erfolg der Kampagne voran, ohne selbst in die Tasche greifen zu müssen. Einfach per Mausklick.

3.   Mitarbeiter geben vielfältige CSR-Beispiele

Die Krux bei CSR- und ehrenamtlichen Projekten ist oft die fehlende Zeit der meist freiwilligen Helferinnen und Helfer. Diese müssen vielerorts neben ihren Kerngeschäften zusätzlich CSR-Kommunikation oder -Management übernehmen. Je schneller Unternehmen also ermöglichen, in Teilzeit oder mobil zu arbeiten, desto flexibler und effizienter können Teammitglieder ihren Aufgaben – auch außerhalb des Unternehmens – nachgehen. So können aus privaten sozialen Engagements auch große CSR-Projekte entstehen.

Fazit: Das bringt CSR den Unternehmen

Wer heute gute CSR-Beispiele vorzuweisen hat, tut nicht nur etwas Gutes für die Corporate Identity eines Unternehmens, sondern auch für dessen Belegschaft. Sozial engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blicken über den Tellerrand ihrer eigentlichen Arbeit und geben dem Unternehmen so neue Perspektiven. Zudem sind CSR-Projekte, die aus intrinsisch motivierten Interessensgruppen wachsen, meist erfolgreich und somit gut geeignet für die Kommunikation. Die Vorteile in Sachen Employer Branding und Recruiting sind ein zusätzlicher Bonus.

 

Bild: Dominik Fritz

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