5 SEO-Tipps für wirklich gut geschriebene Blog-Posts

Wie optimiere ich meinen Blog-Post in SEO-Hinsicht und schreibe gleichzeitig richtig gute Texte? Hier dazu Tipps auf dem Text100 Blog.

Wie optimiere ich meinen Blog-Post in SEO-Hinsicht und schreibe gleichzeitig richtig gute Texte? Hier dazu Tipps auf dem Text100 Blog.

Blogs gibt es viele. Tausende, gar Hunderttausende. Dabei zehren viele aus einer zusammenhängenden, sich unterstützenden Community. Sei es durch die Plattform, auf der ein Blog veröffentlicht wird, oder natürlich durch die Themen. Doch gerade wenn es um den Inhalt geht, werden mehr und mehr Schreiber nervös: „Kann ich mit diesem Text überhaupt gefunden werden?“ oder „In meinem Text ist überhaupt kein Keyword zu erkennen!“ hört man deshalb immer öfter.

In erster Linie zählt guter Inhalt, der an die Suchmaschinenoptimierung höchstens angepasst werden muss. Die umgekehrte Reihenfolge bietet nur sehr selten echten inhaltlichen Mehrwert für den Leser. Aus diesem Grund stellen wir mit den folgenden fünf Tipps das kleine 1×1 des intuitiven Schreibens vor (unter der Berücksichtigung von SEO):

Tipp 1: Für die Leser – und Google

SEO schwebt über manchen Texten im Netz wie ein großer, dunkler Schatten. „Da müssen mehr Keywords rein, sonst erkennt ihn Google nicht“ oder „Der Leser braucht doch den Mehrwert, da kann ich keine Keywords einbinden“. So oder so ähnlich klingen die Kommentare bei Blogbeiträgen, die unbedingt ranken sollen.

Die Antwort darauf ist: Ein Text zu einem Thema ist immer für beide Seiten optimierbar. Ja, Keywords müssen drin sein. Doch da das Thema meist in nur einem Begriff, dem Haupt-Keyword, ausgedrückt werden kann, zerstört dieses den Text nicht durch auffallend abweichenden Inhalt. Sollte es zumindest nicht, sonst ist das Keyword nicht richtig gewählt. Momentan sollte das Haupt-Keyword zwischen 2,5 und 3 Prozent in einem Text eingebunden sein. Aktuelle Themen lassen sich zum Beispiel immer gut zu dieser Anzahl in einem Text einbinden – und werden auch entsprechend gesucht. Keywords sind Teil eines großen Maßnahmenpakets und keine Garantie, allein durch Keyword-Stuffing zum Ziel zu kommen.

Tipp 2: Die Technik muss stimmen

Unsere SEO-Checkliste dreht sich nicht nur um die Inhalte. Zwar bewertet Google Texte so gut es geht aus Lesersicht, doch auch die technischen Komponenten der Seite müssen stimmen. Zu diesen zählen ganz besonders die folgenden Aspekte, die wir in unserer SEO-Checkliste nochmal gesondert präsentieren wollen:

  • Mobile Optimierung (seit diesem Jahr Ranking-Faktor)
  • Schnelle Ladezeit der Seite
  • Keine aufdringliche Werbung
  • Nachvollziehbare Seiten- und URL-Struktur
  • SSL-Zertifikat und https

http steht generell für ein Datenübertragung-Protokoll, welches Standard für Webbrowser ist. httpS ist ein erweitertes Übertragungsprotokoll, das für eine abhörsichere Übertragung sorgen soll. Seiten mit dieser Verbindung werden von Google positiver wahrgenommen.

Tipp 3: Nutze die Google Search Console

Ehemals unter “Webmaster Tool” bekannt, ist die Search Console ein mächtiges Instrument, um eine kostenlose Analyse der Bloginhalte vorzunehmen.

Es kann darüber eine Sitemap an Google geschickt werden, worüber sichergestellt werden kann, ob alle geposteten Inhalte auch bei Google gefunden werden. Zusätzlich kann festgestellt werden, wer welchen Artikel extern verlinkt hat und über welche Keywords der Suchmaschinen-Traffic kommt.

Tipp 4: Nutze Bindestriche

Witzig ist ein Phänomen, das durch die Suchmaschinenoptimierung rapide zugenommen hat. Aus Angst davor, ein Keyword könnte durch einen Bindestrich nicht ranken, ist ein Leerzeichen entstanden, was rechtschreibtechnisch einfach falsch ist. So heißt es auch heute noch „SEO-Checkliste“ und nicht „SEO Checkliste“. Oder „Datenschutz-Grundverordnung“ und nicht „Datenschutz Grundverordnung“. Google macht keinen Unterschied und ignoriert einen Bindestrich. Also bitte die korrekte Schreibweise einfach beibehalten.

Tipp 5: Content-Recycling

Unter Content-Recycling versteht sich das Aktualisieren älterer Blogartikel. Da das Internet sehr schnelllebig ist, sollten immer wieder ältere Beiträge erneuert werden. Google erkennt dadurch, dass der Content immer wieder angepasst und überarbeitet wird, was sich positiv auswirkt. Zudem kann dabei nochmal über die Links gegangen werden, die gesetzt wurden. Sind diese noch aktuell und sind wirklich nur Seiten verlinkt, für die man selbst bürgt?

Übrigens: Der beliebte Disclaimer zur Absicherung gegen Inhalte Dritter ist in der bekannten Form gar nicht existent. Entsprechend kann er selbst sogar Grund für eine Abmahnung sein. Deshalb immer besser: Links checken, keine unsicheren Seiten verlinken – hierfür unter anderem auf „https“ achten – und somit den sicheren Weg wählen.

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