25 Jahre Text100: PR- und Marketingkommunikation früher und heute

Text100 Deutschland wurde dieses Jahr 25 – und wie man es so macht an runden Geburtstagen, haben sich einige Kollegen versammelt, um Geschichten von früher auszutauschen und einen Ausblick in die Zukunft zu werfen. Was waren früher die Themen in der PR, welche Technologien gab es?  Und wie werden wir unsere Kunden in Zukunft bei der digitalen Transformation begleiten? Der Roundtable zu 25 Jahren Text100 gibt Antworten.

Text100 Deutschland wurde dieses Jahr 25 – und wie man es so macht an runden Geburtstagen, haben sich einige Kollegen versammelt, um Geschichten von früher auszutauschen und einen Ausblick in die Zukunft zu werfen. Was waren früher die Themen in der PR, welche Technologien gab es?  Und wie werden wir unsere Kunden in Zukunft bei der digitalen Transformation begleiten? Der Roundtable zu 25 Jahren Text100 gibt Antworten.

In unserer „25 Jahre Text100“-Geburtstagsrunde sind über 40 Jahre an Kommunikationserfahrung versammelt – verteilt auf Jung und Alt. Wie haben Ende der 90er Jahre beispielsweise alltägliche PR-Abläufe funktioniert, etwa  das Versenden von Pressetexten und Fotos? Kurz gesagt: Die meisten Redaktionen – und wir sprechen hier von Technologie- und IT-Zeitschriften – bevorzugten Ende der 90er und Anfang der Nuller-Jahre den Versand per Post. Beispielsweise hatte eine Netzwerk-Zeitschrift die Angewohnheit, alle eingesandten PMs auf einen Stapel zu legen und diesen immer montags zu sichten.  Ähnlich lief es mit Pressebildern: Diese wurden oft noch als reale Fotos versandt, die Bildunterschrift fein säuberlich auf der Rückseite aufgeklebt. Kommunikation und die Verbreitung von News ist seitdem also definitiv schneller geworden.

100 MB Speicherkapazität – die innovative Technik von früher

Und auch die Produkte unserer Kunden haben sich verändert: Ende der 90er begleiteten wir zum Beispiel den Launch eines (damals innovativen) Speichergeräts – der Zip Disk mit doch immerhin bahnbrechenden 100 MB Speicherkapazität. Wer heutzutage nicht mehr weiß, was eine Zip Disk ist, muss sich dafür nicht schämen.

Relikte vergangener Tage: In 25 Jahren Text100 häufen sich Dinge eben an

Wie sind Nutzer damals mit Technologie und dem Internet umgegangen – Ender der 90er war schließlich die berühmte Dotcom-Zeit? Auch damals haben User schon begeistert erste Chatformate genutzt. Facebook gibt es ja erst seit 2004 – auch wenn wir uns heute kaum mehr vorstellen können,  wie es davor ohne Facebook war. Doch das Bewusstsein, dass persönliche Informationen, die man als Nutzer hochlädt, dann auch für mehr Leute als ursprünglich gedacht sichtbar sind oder dass sie vielleicht sogar analysiert werden – dieses Bewusstsein war damals nach der Erinnerung unseres B2B-Team-Leiters Clemens noch weniger ausgeprägt als heute. Und unser Content Strategist Jörg kann sich noch gut daran erinnern, wie ihm ein Werkstudent vor vielen Jahren den Tipp gab: „Benutz doch mal Google – das geht viel schneller als anderen Suchmaschinen. “

Neue Tools, neue Möglichkeiten – aber Storytelling bleibt wichtig

Jana und Ann-Kristin, beide PR Consultants, nutzen etwa inzwischen ganz alltäglich Alexa und Cortana, was ihnen auch im privaten Bereich oft angenehmer als die Browser-Suche ist. Fasziniert sind sie außerdem von Live-Kommunikation wie Facebook Live und den Möglichkeiten, die sich für ihre Kunden ergeben. Nutzer können da sofort und jederzeit bei Events live dabei sein.

Was wird sich in der Kommunikation inhaltlich in den nächsten Jahren ändern oder (noch) wichtiger werden? Hier die Prognosen unserer Runde:

  1. Authentizität wird zum entscheidenden Faktor

Momentan sind Influencer bei vielen Zielgruppen schon relevanter als Journalisten. Die entscheidende Frage könnte aber sein, wie und ob sich Influencer diese Glaubwürdigkeit in ihren Bereichen bewahren können, auch wenn einige sehr offensiv für Produkte werben.

  1. Kanäle ändern sich, Storytelling wird bleiben

Auch wenn sich die Kanäle schnell ändern, und es neue Formen wie etwa Instagram Stories gibt, werden PR- und Marketingkommunikation weiterhin gefragt bleiben, starke Stories und nachhaltige Messages  zu entwickeln, um unsere Kunden bei der digitalen Transformation zu begleiten.

  1. Nennen wir es noch PR? Oder: Social First

Der integrierte Ansatz, den sich Text100 schon voll und ganz auf seine Fahnen geschrieben hat, wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, zunehmend wird gelten: Social First , in Kombination mit starkem Content und professionellem Content Marketing.

  1. Business to People

Journalisten werden weiterhin sehr wichtig bleiben, aber andere Zielgruppen und die direkte Kommunikation steigen weiter an Bedeutung. Deshalb könnte es in Zukunft immer mehr heißen: Wir kommunizieren nicht mehr B2B oder B2C sondern B2P – Business to people.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächsten 25 Jahre Text100, Kommunikation und Storytelling gemeinsam mit unseren Kunden.

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